Neuer Anbau und energetische Sanierung

Klima und Vereinskasse profitieren bei RSE

Lest dazu den Artikel von Antje Bismark

Gerade erst hat der RSE etwa 297 000 Euro in die Wasserversorgung des A-Platzes, die energetische Sanierung von Dach – inklusive einer Belüftung – und den Anbau des Umkleidetraktes investiert, da geht der Verein am Akazienweg bereits das nächste Vorhaben an. „Wir planen die Umrüstung des Flutlichts auf LED-Lampen“, sagt Alfred Runge, der einmal mehr die Bauarbeiten gemanagt und zu einem guten Ende gebracht hat. Davon überzeugten sich am Freitag bei einer kleinen Feierstunde die Akteure von der Klimaschutzleitstelle über den Rat und die Verwaltung bis hin zu Mitgliedern und beteiligten Firmen.

Mit 167 000 Euro floss das meiste Geld in den Anbau, die energe­tische Sanierung kostete etwa 112 000 Euro, und die Wasserversorgung schlug mit rund 17 000 Euro zu Buche. Der Landessportbund unterstützte die Arbeiten nach Aussage Runges mit 72 000 Euro, die Region Hannover über die „e.coSport“-Förderung mit 30 000 Euro und die Stadt mit 70 000 Euro. Hinzu kommen etwa 125 000 Euro aus den Rücklagen, die der Verein für die Erhaltung seiner Anlage mit drei Sportplätzen auf einer Fläche von rund 46 000 Quadratmetern, Clubhaus und Umkleidetrakt gebildet hat. „Sport, Vereinsleben und Klimaschutz – das funktioniert nur gemeinsam“, sagt Rike Arff, Leiterin der Klimaschutzleitstelle bei der Region, mit Hinweis darauf, dass ihr Team den Vereinen ein „Rundum-sorglos-Beratungspaket“ biete.

6300 Kilowattstunden gespart

Dank der Investitionen in den Klimaschutz spart der RSE etwa 6300 Kilowattstunden pro Jahr, das entspricht rund 1,3 Tonnen Kohlendioxid. „Damit sinken die jährlichen Heizkosten um fast 500 Euro“, zeigt Hela Brixius, Projektkoordinatorin von „e.coSport“, die Vorteile für die Umwelt und für den Verein gleichermaßen auf. „Mit relativ wenig Geld können wir als Kommune auf diese Weise relativ viel hebeln“, sagt Matthias Paul, stellvertretender Bürgermeister, mit Blick auf die vielfältigen Fördermöglichkeiten für nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz. Sport sei kein Privatvergnügen, sondern vielmehr ein staatlicher Auftrag, den eine Kommune wie Burgdorf zu erfüllen und zu fördern habe. „Ich freue mich auf das neue Bauprojekt“, sagt er, für das Runge nach eigenen Angaben bereits den Bauantrag gestellt hat. „Jedes Vorhaben zeigt, dass der RSE lebendig ist, dass er sich nach vorn bewegt und auch dass er vorbildlich mit dem Geld haushaltet.“

Er erhält – Sommerpause hin oder her – auch gleich eine Anregung von Runge: So solle sich der Rat einmal die neue Lüftungsanlage anschauen, die nach Einschätzung des RSE-Ehrenvorsitzenden als Blaupause für Schulen dienen könne. Denn sie gewährleiste einen gesunden und hygienischen Luftwechsel, transportiere Feuchtigkeit, Schimmel, Keime und Milben ab und überwache den Kohlendioxidgehalt. Damit verbessere sich die Behaglichkeit in den Räumen, zudem spare das Gerät durch die Wärmerückgewinnung viel Strom. „In Zeiten von Corona sind Lüftungsanlagen ein wichtiges Thema“, betont Runge, der als beratendes Mitglied im Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport mitarbeitet.



Quellenangabe: Burgdorf/Uetze vom 02.08.2021

#wirsindderrse

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