Alles Gute zum 100. Geburtstag

SV Ramlingen/Ehlershausen feiert heute sein Jubiläum / Große Feier Anfang September geplant
 

Der SV Ramlingen/Ehlershausen feiert Geburtstag. Heute auf den Tag genau vor 100 Jahren erfolgte die Gründung. Einige Sportbegeisterte hoben am 5. Juni 1921 im Gasthaus Voltmer den Sportverein Ramlingen/Ehlershausen aus der Taufe. Zum ersten Vorsitzenden wurde Heinrich Könecke bestimmt. Sein Jubiläum möchte der reine Fußballverein in großem Rahmen feiern, verschiebt daher eine geplante Veranstaltung auf das erste September-Wochenende. Unter Corona-Bedingungen wäre nur eine Feier im kleinen Kreis möglich gewesen.

Auf den wichtigen Positionen herrscht beim RSE Kontinuität – mit Jürgen Stern, Alfred Runge und Kurt Becker. Stern ist Vorsitzender seit 1999. Eine ähnlich lange Ära prägte sonst nur Alfred Runge, der den Verein durch die Jahre 1977 bis 1996 führte und sich noch heute als Ehrenvorsitzender für seinen RSE einsetzt. Becker wiederum zeichnete für einen sportlichen Aufschwung verantwortlich. Er übernahm 1997 das Traineramt der Erstvertretung, gab es 2018 ab – und wurde Sportlicher Leiter. Im Jubiläumsjahr gehört Becker als stellvertretender Vorsitzender dem Vorstand an.

Als Fußballfelder dienten seit der Gründung unterschiedliche Wiesen von Landwirten im Dorf. In einer ehemaligen Kieskuhle entstand 1957 die Sportanlage am heutigen Standort am Akazienweg. In den Jahrzehnten danach entwickelte der RSE die Sportanlage mit weiteren Bauabschnitten in den Jahren 1977, 1985, 1991, 2007 und 2020 zum aktuellen Schmuckstück.

100 Jahre ist der RSE alt. Das Turnier um den Porta-Pokal gehört fest zur Vereinshistorie – angesichts von bislang 33 Auflagen also quasi zu einem Drittel davon. Seit 1988, als der damalige Verbandsligist TSV Friesen Hänigsen die Premiere gewann, ist der Porta-Pokal ein fester Termin im Kalender und hat sich längst den Status als eines der bestbesetzten Amateurfußball-Turniere in ganz Norddeutschland erarbeitet.

Kind und Stern verstehen sich

Genauso Kultstatus genießen in Ramlingen die Gastspiele von Hannover 96. Zumeist als Bundesligist, manchmal auch als Zweitligist, schauten die Roten vorbei – in den Neunzigerjahren zweimal, ab 2001 bis auf wenige Ausnahmen regelmäßig. Basis für die Spiele ist die Freundschaft zwischen Stern und 96-Chef Martin Kind.

Abseits des Platzes zeichnet sich der Verein auch durch Veranstaltungen für den „RSE Freundeskreis“, dem 250 Personen und Firmen angehören, ein ausgeprägtes Sozialengagement sowie die Organisation von großen Jugendturnieren aus.

Im Jahr 1984 gelang mit dem Aufstieg von der Kreisliga in die Bezirksklasse erstmals der Sprung in den Bezirk. Als Neuling marschierten die Ramlinger durch in die Bezirksliga. Weiter ging es 1992 in die Landesliga und 1998 unter Neutrainer Becker in die Niedersachsenliga. Nach vielen vergeblichen Anläufen führte er sein Team 2006 in die Oberliga. Es folgten Abstiege und Aufstiege – ehe der RSE 2020 unter Coach Philipp Gasde in die Oberliga zurückkehrte. Nicht ganz pünktlich zum Jubiläum, aber nach der erst unter strengen Corona-Auflagen stattfindenden und letztlich annullierte Saison geht es hoffentlich 2021 so richtig los in der höheren Klasse.



Quellenangabe: Burgdorf/Uetze vom 05.06.2021
von Stephan Hartung

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