RSE-Familie

Aufstieg U19

Nun ist es offiziell, unsere U19 steigt in die Landesliga auf!
Nachdem coronabedingt die Saison auch für unsere A-Junioren in aussichtsreicher Position beendet wurde, hat der NFV nun nach einer neuen Staffeleinteilung und Quotientenregelung unser Team in die Landesliga befördert.

Wir gratulieren dem gesamten Team um das Trainergespann Jan Lindner und Andre Lowag und wünschen für die bevorstehende Saion 2020/21 viel Erfolg!

Das Bild zeigt die Mannschaft beim gemeinsamen Trainingslager im letzten Jahr.

#wirsindderrse #bleibtgesund #u19 #landesliga
 

Aufstieg in die Oberliga

Es ist vollbracht

Liebe Freunde des RSE, unsere 1. Herren steigt in die Oberliga Niedersachsen auf und spielt damit ab der Spielzeit 2020/21 in der 5-höchsten Spielklasse im deutschen Fußball!

Was für ein Erfolg für unser Dorf!


"Nach nur 82 Minuten war alles entschieden: Auf einem virtuell durchgeführten außerordentlichen Verbandstag des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) haben sich die 324 stimmberechtigten Delegierten heute Vormittag mit deutlicher Mehrheit für einen Abbruch der Saison 2019/2020 ausgesprochen. Von 291 abgegebenen Stimmen entfielen 265 (91,1 Prozent) auf den Antrag, den der NFV-Verbandsvorstand zum außerordentlichen Verbandstag eingereicht hatte. 3 Delegierte enthielten sich, 23 stimmten dagegen. Der NFV-Antrag sieht einen Saisonabbruch nach Quotientenregelung mit Auf- (Regelaufsteiger und Relegationsplatz) aber ohne Abstieg vor. Gewertet werden die Tabellenstände vom 12. März 2020; dem Tag, als die Saison 2019/20 vom NFV-Verbandsvorstand zunächst bis zum 23. März, dann bis zum 19. April und schließlich bis auf Weiteres unterbrochen wurde."
Quelle: NFV.DE
 
Wir gratulieren dem gesamten Team um Philipp Gasde, Peter Müller und Kurt Becker und wünschen eine großartige Saison!
Ein dickes Dankeschön für euren großartigen Einsatz auf und neben dem Feld, gerade auch in diesen schwierigen Zeiten!

 

Leistung wird belohnt-Deine Chance!?

Liebe Freunde des RSE,

über die letzten Jahre hat Sebastian Kühn als Spieler, Co-Trainer unter Philip Lindner und Spielertrainer großen Anteil daran gehabt, dass unsere Herren III von der 4. Kreisklasse bis hin in die 2. Kreisklasse aufgestiegen sind. Wer weiß schon, was ohne Corona vielleicht auch noch in dieser Saison möglich gewesen wäre?!

Durch sein unermüdliches Engagement, seine fachliche Qualifikation und seine hohe Identifikation mit dem RSE ist und bleibt er ein wichtiger Bestandteil der RSE-Familie.
Sebastian wird in der kommenden Saison als Co-Trainer von Darijan Vlaski unsere neu ausgerichtete U23 in der Bezirksliga Hannover unterstützen.

Wir wünschen viel Spaß und gutes Gelingen bei der neuen Aufgabe.

Neue Chance für neuen Trainer!
Du möchtest dich als Trainer in einem Top-Umfeld beim RSE beweisen? Du suchst eine neue Herausforderung?
Dann melde dich jetzt bei uns! Quasi im "fliegenden Wechsel" suchen wir neue Trainer für unsere Herren III, die den Weg in und über die nächste Saison hinaus mit uns gehen möchten! Interesse? Unser sportlicher Leiter Kurt Becker freut sich unter 0170-9241137 auf deinen Anruf!
Sehen wir uns in Ramlingen?

 

DER RSE SUCHT DICH!

Wir wollen unseren Leistungsbereich Jugend weiter ausbauen.
 

Die Planungen für die nächste Saison gehen auf die Zielgerade und wir möchten DIR die Möglichkeit geben uns zu verstärken. Für den Leistungsbereich Jugend suchen wir noch spielstarke und motivierte Fussballer.

Hierzu bieten wir DIR 4 Sichtungstermine an:


A-Junioren (Jahrgänge 2002/2003) am 15.6. und am 19.6. jeweils von 19.00h bis 20.30h

Anmeldung direkt beim Trainer Jan Lindner unter 0163-2890948

B-Junioren (Jahrgänge 2004/2005) am 18.6. von 17.30h bis 19.00h
Anmeldung direkt beim Trainer Patrik Borg unter 0176-75889893

C-Junioren (Jahrgänge 2006/2007) am 19.6. von 17.30h bis 19.00h
Anmeldung direkt beim Trainer Benjamin Brosche unter 0173-6362121

Alle Einheiten finden unter den geltenden Corona-Regeln und dem gültigen RSE-Hygienekonzept auf unserer Anlage in Ramlingen statt.

Bock?  Dann nutze jetzt deine Chance und komm' zum RSE!
 

Stiller Protest gegen Rassismus

„Gegen Rassismus und Gewalt“ – mit diesem Schriftzug auf den Trikots zeigen die Fußballer aus Ramlingen klare Kante

Gruppenfoto v.l.n.r: Jan Lindner, Inke Stern, Sidan Alatas, Dominik Lowag, Jonas Haeber, Diyar Özden, Andre Lowag

 

Ramlingen. Es sei immer wieder der Fall, dass sie als „scheiß Ausländer“ bezeichnet werden. Oft auf dem Fußballplatz, aber auch außerhalb des Spielfeldes. Für Sidan Alatas und Diyar Özden aus der A-Jugend des SV Ramlingen/Ehlershausen (RSE) sind das prägende und schockierende Erlebnisse, die sie nach eigener Aussage zu ignorieren versuchen. Die Familie um den Vereinsvorsitzenden Jürgen Stern geht allerdings offensiver mit der Thematik um.

Schwiegertochter spendet

Sterns Schwiegertochter Inke, die in Hamburg lebt, verzichtete zu ihrem 50. Geburtstag auf Geschenke und bat stattdessen um Spenden für die RSE-Aktion „Gemeinsam gegen Rassismus und Gewalt“. Mit dem Geld hat der Verein einen Trikotsatz und Trainingsjacken für die A-Jugendlichen gekauft. Beflockt ist die Kleidung mit dem Schriftzug „Gegen Gewalt und Rassismus“.

Auf ihrer Feier habe sie vielen der knapp 100 Gäste, die aus ganz Deutschland kamen, erst erklären müssen, was der RSE überhaupt ist, berichtete Inke Stern bei der Übergabe der neuen Trikots. „Es ist wichtig, ein klares Statement zu setzen. Ich hoffe, dass wir Menschen mit dem Schriftzug zum Nachdenken anregen können.“ Bei gegnerischen Trainern und Eltern komme der Schriftzug auf den Ausweichtrikots – für diese hatte Jürgen Stern zu seinem 75. Geburtstag Spenden gesammelt – bereits gut an. „Immer wieder hören wir von Leuten, dass das eine gute Sache ist“, sagte Trainer André Lowag.

Ich bin als Vorsitzender stolz, dass die A-Jugendlichen das tragen. Wir haben es ihnen nicht aufgedrückt, wir haben sie gefragt“, betonte Jürgen Stern. In seiner Familie werde viel über die Themen Rassismus und Gewalt gesprochen. „Die Verbrechen von Rechten nehmen zu. Wir müssen mutig genug sein, dagegen zu sprechen und dürfen nicht den Kopf wegducken“, sagte er.

Spieler werden beleidigt

„Gewalt auf und neben dem Platz wird immer öfter ein Thema. Ich bekomme es häufiger mit, dass Mitspieler beleidigt werden“, sagte RSE-Kapitän Jonas Haeber. „Ich frage mich, warum das sein muss. Jeder Mensch ist gleich – egal, welcher Religion er angehört oder wie er aussieht.“ Bekommt der 18-Jährige solche Zwischenfälle mit, stellt er die entsprechende Person nach dem Schlusspfiff zur Rede. „Es kann vorkommen, dass die Emotionen dabei etwas hochkochen“, berichtete Haeber. Es sei allerdings bislang noch nie eskaliert. Ohnehin sei es schwierig, ergänzte er, mit Rassisten in den Dialog zu treten. Meistens endet der verbale Schlagabtausch ergebnislos.

Rassismus alltäglich

Für Alatas, dessen kurdischstämmige Großeltern aus der Türkei nach Deutschland übersiedelten, ist Rassismus ein alltägliches Problem: „Beim Busfahren werde ich als Erster kontrolliert. In der Schule fragt ein Lehrer gar nicht nach, ob ich Hausaufgaben gemacht habe, weil er davon ausgeht, dass ich sie sowieso nicht gemacht habe.“ Er fühle sich dennoch als Deutscher und sei „glücklich“. Sein Wunsch: „Die Gesellschaft muss zusammenhalten und sich gegen den zunehmenden Populismus stellen.“ Auch Özden wünscht sich ein Ende der rassistischen Beleidigungen. Schließlich ist auch er gebürtiger Deutscher. „Die Aussagen gehen schon sehr auf die eigene Psyche.“ Bei Spielen lasse er sich oft nichts anmerken, um nicht angreifbar zu wirken. „Aber es fällt schwer.“

Jürgen Stern hatte die Kampagne „Gegen Rassismus und Gewalt“ vor 19 Jahren ins Leben gerufen. Immer wieder startet der Verein Aktionen. Beispielsweise prangt der Schriftzug auch auf einer Bande am Spielfeldrand.

Text: Mark Bode
Fotos: Debbie Jane Kinsey


Joni
 

Neuer Ballständer

Wenn die Fußballer des RSE zukünftig bei ihren Spielen mit den Gastmannschaften auf den Platz auflaufen, können sie ihr Spielgerät von dem neuen Ballständer publikumswirksam aufnehmen.

Wir bedanken uns recht herzlich bei unserem Partner IVD GmbH, der uns mit dieser Spende eine große Freude bereitet hat.

Ihr wollt mit eurer Werbung auf diesen Ballständer und so die Möglichkeit bekommen, euer Unternehmen bei ausgesuchten Spielen quer über alle Mannschaften zusätzlich präsentieren zu können? Kein Problem. Da es sich um Wechselrahmen handelt, habt ihr die Möglichkeit eure Werbung auch punktuell einzusetzen. Die Wechselrahmen befinden sich auf maximal 3 Seiten des Ballständers. Setzt euch einfach mit Jürgen Stern in Verbindung. Er wird euch gerne beraten. 

Nun heißt es alle Daumen drücken, dass es alsbald wieder losgehen kann und wir euch in Ramlingen begrüßen dürfen.

Bis dahin..bleibt gesund und optimistisch!

 

RESTART Herren III

Nutze deine Chance und komm' zum RSE

In dieser Corona-Saison konnten wir leider nicht mehr sportlich unseren aktuellen Weg in der oberen Tabellenhälfte der 2. KK weiter gehen, planen aber mit Volldampf für die nächste Spielzeit.

Wir suchen eine handvoll fussballerisch motivierte Typen, die mit diesem coolen Team weiter in der kommenden Saison ihren Spaß haben wollen und den sportlichen Weg nach oben suchen.

Wir bieten dir eine der schönsten Anlagen der Region und ausgezeichnete Rahmenbedingungen in einer überragend aufgestellten Herrenabteilung.

Du hast Bock und kannst unser Team verstärken?

Dann melde dich ab sofort und jederzeit telefonisch bei unserem sportlichen Leiter Kurt Becker unter  0170-9241137.

Sehen wir uns in Ramlingen? Wir freuen uns auf Dich!

#wirsindderrse #rsefamilie #diedritte

Porta-Pokal 2020-update

Porta-Pokal 2020 – aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Liebe Freunde des RSE, besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen und Augenmaß.

Unser vom 6. bis 19. Juli geplantes Traditionsturnier "Porta-Pokal" (33. Auflage) wird nicht in diesem Zeitraum stattfinden.

Nach reiflicher Überlegung und in enger Absprache mit den zuständigen Instanzen des NFV haben wir uns dazu entschlossen, das Turnier zu/vor Beginn der nächsten Spielzeit als Vorbereitungsturnier für die nächste Saison auszurichten.
Einen konkreten Termin dafür gibt es nach derzeitiger Lage noch nicht.
Sobald die Rahmenbedingungen durch den NFV neu gesetzt sind, werden wir entsprechende Terminüberlegungen anstellen und euch schnellstmöglich mitteilen.
Alle gemeldeten Teams sind/werden informiert.

Wir freuen uns schon jetzt auf dieses großartige Fest des Amateurfußballs zu einem späteren Zeitpunkt.

Gemeinsam schaffen wir das.
Bleibt gesund!

Bis bald!


Euer RSE

 

 

 

Schön euch zu sehen

Wir sind alle Ramlinger Jungs

Nach und nach steigen alle Teams in den „Corona-Trainingsbetrieb“ ein.
Es ist schön euch alle wieder auf dem Platz zu sehen, denn nur gemeinsam kommen wir durch diese Zeit.

Bleibt gesund!

 

Corona stand nicht im Etat

294 000 Euro investiert der SV Ramlingen-Ehlershausen in sein umfangreiches Bauprojekt

Die Bagger rollen wieder – einmal mehr in der 99-jährigen Geschichte des SV Ramlingen-Ehlershausen (RSE). Denn allein von 1977 bis 1994 investierte der Verein gut 600.000 Mark. Zwischen der Jahrtausendwende und dem vergangenen Jahr flossen weitere 160 000 Euro in die Gebäude und das Gelände am Akazienweg. Nun erneuert der Verein mit 480 Mitgliedern erneut das Areal: Die Gesamtkosten summieren sich auf knapp 294 000 Euro. „Aber“, sagt Alfred Runge vom Vorstand, „ohne das Engagement unserer Mitglieder wäre all dies nicht möglich gewesen.“

Runge übernahm 1977 den Vereinsvorsitz – und aus dieser Zeit datieren auch die ersten großen Bauprojekte, die nun ihre Fortsetzung mit einem neuen Anbau, einer Dachsanierung und der Wasserversorgung für den A-Platz finden. In vier Bauabschnitte gliedern sich die Arbeiten der Anlage: Zunächst erweiterten und gestalteten Arbeiter und Ehrenamtliche von 1977 bis 1978 den A-Platz, sieben Jahre später folgte der B-Platz mit 59 Parkplätzen. Dort errichteten Firmen dann drei Jahre später eine Flutlichtanlage, weitere 20 Jahre später entstand der C-Platz mit Flutlicht- und Bewässerungsanlage. Diese ist nun auf dem A-Platz fällig, sie kostet gut 16 000 Euro. „Die Vorarbeiten sind erledigt, nun hoffen wir, dass es schnell weitergeht“, sagt Vereinschef Jürgen Stern.

Seinen Angaben zufolge darf eine Holzbaracke aus den Fünfzigerjahren als Herzstück der heutigen Vereinsgebäude gelten. Sie wich vor gut 40 Jahren dem heutigen Klubhaus, das neben dem Vereinsraum auch Umkleiden sowie einen Schiedsrichter- und Lagerraum umfasst. Gleichwohl reichte dieser Platz gerade zehn Jahre: Zu Beginn der Neunzigerjahre erweiterte der RSE das Gebäude um Umkleiden, sanitäre Anlagen, Heizung und Geschäftszimmer. Nach einem Vierteljahrhundert erhielten die Räume eine Renovierung – nun aber zeige sich, dass das Vereinshaus längst nicht mehr dem Standard entspricht, sagt Stern.

Deshalb werden Arbeiter ab Mitte Mai die bisherige Garage abreißen und an ihrer Stelle einen Anbau errichten, sodass künftig der Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin einen adäquaten Raum samt Dusche nutzen kann. „Außerdem kommen neue Umkleiden dazu, sodass den Mannschaften künftig sechs zur Verfügung stehen“, sagt Runge. Bis zum Jahresende soll der Anbau bezugsfertig sein, die Kosten betragen knapp 166 000 Euro. Sobald die Wände des neuen Gebäudes stehen, beginnt das dritte Bauprojekt: die energetische Dachsanierung, die mit knapp 112 000 Euro zu Buche schlägt.

 

Auf finanzielle Unterstützung kann der RSE setzen: Die Stadt Burgdorf gibt 70 000 Euro zu den Gesamtkosten, die Region Hannover etwa 30 000 Euro und der Landessportbund knapp 72 000 Euro. „Wir haben immer nur so gebaut, wie es unsere finanziellen Ressourcen erlaubt haben“, sagt Runge. Dieses Vorgehen habe sich über die Jahre bewährt, und er gehe davon aus, dass es auch dieses Mal der Fall sein werde. Und das, ergänzt Stern, obwohl Corona nicht im Etat gestanden habe. Denn wegen der Pandemie fallen zurzeit die Spiele und Veranstaltungen aus, deren Erlöse der Verein eigentlich eingeplant hatte. „Wir werden also Spender suchen, um die Lücke zu schließen“, sagt der RSE-Chef.

Mit dem Vorstand und den Aktiven hoffe er, dass bewährte Turniere wie der Porta-Pokal in diesem Jahr nur verschoben werden und nicht komplett ausfallen müssen. Auf die Unterstützung der Mitglieder könne er sich dabei verlassen, sagt Stern und spricht wie Runge von einem besonderen Gemeinschaftsgefühl, das sich aus den vielen Bauprojekten und der Pflege der Anlage ergeben habe. „Zurzeit erleben wir tatsächlich eine Renaissance“, sagt Stern mit Blick auf Freiwillige, die beispielsweise aus Eigeninitiative heraus das Geländer gestrichen oder neue Büsche gepflanzt hätten. Die Folge sei eine gepflegte Anlage, um die viele andere Vereine den RSE beneideten.

„Das funktioniert auch deshalb so gut, weil wir eine große Kontinuität in der Arbeit haben“, sagt Stern. Das gelte für die wenigen Wechsel ebenso wie bei den Trainern und erst recht bei Bauvorhaben. „Jetzt bereiten wir die 100-Jahr-Feier im nächsten Jahr vor, da zeigt sich dieser besondere Aspekt ganz deutlich“, ergänzt Runge.

Ein Bericht von Antje Bismark

 

Der Ball rollt am Akazienweg

Hohe Disziplin, Plätze auf Top-Niveau, der Ball rollt!

Nachdem die Politik und der NFV ab dem 6. Mai weitere Lockerungen im Bezug auf die Corona-Krise und die Möglichkeit des „Sports im Freien unter Auflagen“ geschaffen hatten, gingen beim RSE bereits die ersten Planungen und Gespräche zur Erstellung eines entsprechenden Handlungskonzeptes „Wiedereinstieg in den Trainingsbetrieb“ in die entscheidende Runde. „Ein Trainingsbetrieb unter diesen strengen Auflagen ist natürlich nicht von heute auf morgen umsetzbar und bedarf etlicher Vorbereitungen und Gespräche, doch mit Stand heute können wir ein belastbares und nachvollziehbares Trainingskonzept anbieten“, sagt der Corona-Beauftragte des RSE Andreas Lindner.

„Klasse, dass der Ball ab heute wieder rollen kann, auch wenn wir vom „normalen“ Kontaktsport Fußball noch ein ganzes Stück entfernt sind. Wir werden kontrolliert und gestaffelt in dieses für die RSE-Fußballer freiwillige Angebot einsteigen. Wichtig ist jetzt auch, dass wir wieder ein kleines Stück Normalität des Alltags wiederfinden und Spaß zusammen auf dem Platz haben können“ fügt der sportliche Leiter Kurt Becker hinzu. Den Anfang machte am gestrigen Tag unsere 1. Herren, die äußerst diszipliniert und gut gelaunt in die erste Einheit nach etlichen Wochen Trainingspause eingestiegen ist.

Wir danken dem gesamten Team, dass seit Wochen auf diesen Tag hinarbeitet und appellieren an die Disziplin und Selbstverantwortung eines jeden Trainingsakteurs.

Bitte nehmt dabei die Infektionsgefahr durch das Corona-Virus auch weiterhin sehr ernst und haltet euch an die einfachen Regeln und euren gesunden Menschenverstand.
Das Wichtigste könnt ihr hier noch einmal nachlesen!

Bleibt gesund.

 

Wiedereinstieg Trainingsbetrieb

Liebe Trainer, liebe Eltern und Fußballspieler des RSE,


seit dem 6. Mai 2020 ist Sport im Freien unter Auflagen wieder möglich. Für die Fußballer des RSE bedeutet dies, dass wir nur unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte und Handlungsanweisungen überhaupt Training anbieten können. Der Trainingsbetrieb ist natürlich in der momentanen Situation für jeden Spieler freiwillig.

 

Fest steht, es müssen immer und überall auf dem Sportgelände mindestens 2 Meter Abstand zum nächsten Spieler/Trainer/Betreuer eingehalten werden. Hierzu haben wir in Anlehnung an die NFV und DFB-Handlungsleitlinien und Hygieneregeln ein Handlungskonzept entworfen und nur nach diesen Kriterien ist überhaupt der Sport auf unserem Gelände für die Fußballer möglich.


Wir haben hier für euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst und bitten um Beachtung:

1.) Die Trainer und Sportler der Mannschaften müssen das Konzept mittragen. Die Trainer als Gruppenleiter, aber auch alle Spieler müssen das Konzept umsetzen. Alle Maßnahmen sind mit einem hohen Maß an Selbstverantwortung einzuhalten.

2.) Grundsätzlich gilt, dass sich Personen mit ärztlich nicht abgeklärten Symptomen wie Fieber, trockenem Husten, Hals- und Gliederschmerzen oder Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns nicht auf dem Sportgelände aufhalten dürfen.

4.) Die Trainer und die Mitglieder haben stets darauf zu achten, dass immer mindestens 2 Meter Abstand von Mensch zu Mensch eingehalten werden. Insbesondere beim Betreten und Verlassen der Sportanlage an den gekennzeichneten Wegen muss der Abstand gewahrt werden.

5.) Der Zutritt zum Sportgelände erfolgt für alle Trainer/Betreuer/Spieler einzeln NUR über den Parkplatz am Akazienweg. Die Wege von dort sind gekennzeichnet und eine Desinfektionsstation und Meldestelle (Dokumentationspflicht) sind ausgewiesen.

6.) Das Betreten und Verlassen der Sportanlage soll auf dem direkten Weg erfolgen. Keine Gruppenbildung!

7.) Es wird keine Umkleidemöglichkeiten auf dem Gelände geben. Das Betreten und das Verlassen des Sportgeländes hat direkt und ohne Umwege innerhalb von 10 Minuten vor Trainingsbeginn/nach Trainingsende zu erfolgen. Die Sportler sollen möglichst umgezogen zum Vereinsgelände kommen. Sollten dennoch Taschen mitgebracht werden, so können diese direkt am Rand der zugewiesenen Trainingsfläche im Abstand von 3 Metern abgelegt werden. Der Verein übernimmt für diese Taschen nebst Inhalt keine Haftung.

8.) Eine Toilette (Durchgang zum Clubhaus) wird geöffnet sein. Es darf immer nur eine Person alleine den gesamten Toilettenraum nutzen. Entsprechende Hygiene- und Abstandsregeln sind einzuhalten und an der dort ausgewiesenen Desinfektionsstation ausgehängt.

9.) Sportmaterialien (Bälle, Koordinationsmaterial, Leibchen usw.) dürfen stets nur von einer Person geholt und wieder weggebracht werden. In einem Materialraum darf sich nur ein Trainer aufhalten.

10.) Wir stellen pro Trainingszeit und Mannschaft jeweils den kompletten C-Platz oder C-Vorplatz zur Verfügung. So stellen wir sicher, dass bei dynamischen Übungen der Mindestabstand von 2 Metern zueinander eingehalten wird. Die Mannschaften/Trainingsgruppen betreten und verlassen den zugewiesenen Trainingsbereich immer zeitversetzt zur vorherigen/nachfolgenden Gruppe. Es findet kein Kontakt zu den vorherigen/nachfolgenden Trainingsgruppen statt.
Der A-Platz (Wahrendorff-Arena), B-Platz und der D-Platz in Ehlershausen bleiben gesperrt!

Sollte es ein Corona Verdachtsfall eines Spielers oder eines Familienmitglieds des jeweiligen Spielers geben, so muss der Verein umgehend informiert werden.

Der NFV empfiehlt eine maximale Trainingsgruppengröße von 5 Personen, es
gibt aber keine vorgeschriebene max. Teilnehmerzahl – wenn die Abstandsregeln eingehalten werden.

Alle Trainer und Betreuer bekommen vor dem Start des Wiedereinstiegs in den Trainingsbetrieb eine Einweisung vom Corona-Beauftragten des RSE.
Alle Trainings- bzw. dazugehörige An- und Abreisezeiten müssen eingehalten werden. Der RSE dokumentiert jede Trainingseinheit und deren Teilnehmer.

Die hier angegebenen Hygiene- und Verhaltensregeln sind nach bestem Wissen und Gewissen mit Kenntnisstand per 9. Mai 2020 niedergeschrieben.
Sie können jederzeit der jeweiligen Rechtslage und Handlungsanweisungen der Stadt Burgdorf, der Region Hannover, des Landes Niedersachsen und des NFV angepasst/verändert werden. Sie hängen alle an zentralen Orten auf dem Vereinsgelände aus.

Bei Rückfragen wendet euch bitte an:

Andreas Lindner
Corona-Beauftragter RSE
Mobil: +49 172 5135356

Bleibt gesund

Euer RSE
 

Bitte beachtet auch nachfolgende Links:

DFB-Leitfaden zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes

NFV-Hygieneempfehlungen